
Systematisches Üben und Wiederholen
Gedächtnistraining Durch unterschiedliche Übungen in den verschiedenen Fächern sollen die Kinder zum Training des Gedächtnisses angeleitet werden. Dies geschieht z.B. durch Kopfrechenübungen, durch das Auswendiglernen von Fachbegriffen oder Gedichten. Unterstützt werden kann dies durch Übungen aus der Edu-Kinesthetik, da die Zusammenarbeit der beiden Hirnhälften ein „effizienteres“ Arbeiten des Gehirns ermöglicht. Abschreibtechnik Mit dieser Technik werden Kinder systematisch angeleitet, Texte so abzuschreiben, dass sie den Inhalt orthografisch richtig notieren. Vornehmlich gilt diese Technik der Übung der Rechtschreibung. Darüber hinaus kann das Abschreiben von Sachtexten der Memorierung der Lerninhalte dienen. Dies setzt eine geübte Arbeitstechnik und eine (weitgehendst) richtige Orthografie voraus.
Arbeit mit der Lernbox Bei der Arbeit mit der Lernbox werden die SchülerInnen dazu befähigt, nach einem vorgegebenen Prinzip Lerninhalte wiederholend zu üben, so dass diese vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis geraten. Eingesetzt werden kann die Lernbox in der Rechtschreibung, beim Vokabeltraining, aber auch beim Lernen von anderen Lerninhalten, die auswendig gelernt werden sollen. Freies Arbeiten und Üben In Phasen offenen Unterrichts, so zum Beispiel in der Freiarbeit, im Wochenplan, im Werk-stattunterricht, im Stationsbetrieb, beim Arbeiten an Lerntheken, sollen die Schüler dazu befähigt werden, sich im Arbeiten selbst zu organisieren, und für ihr Arbeiten und Üben selbst verantwortlich zu werden. Dies kann beispielsweise im Mathematikunterricht in der Arbeit mit dem Förderkurs geschehen.
Kontrolltechniken Im Sinne des Selbst-verantwortlich-Werdens für das eigene Lernen sollen die Kinder verschiedene Kontrollmöglichkeiten nutzen, um ihren Lernprozess positiv zu beeinflussen. Dies können Kontrollblätter zu den Arbeitsblättern oder Karteikarten sein oder auch das Nachschlagen im Wörterbuch im Fall der Unsicherheit in der Rechtschreibung. Diese Unsicherheit kann dabei produktiv genutzt werden. Sachgerechtes Erledigen von Hausaufgaben Hierbei ist einerseits an die äußere Form der Hausaufgaben gedacht (Lesbarkeit von Ziffern und Zahlen, Einhalten von Linien und Zeilen, Benutzen eines Lineals…). Andererseits können die SchülerInnen auch lernen mit einem vereinbarten Zeitrahmen umzugehen. Beispielsweise kann hinter jede Hausaufgabe, die an der Wandtafel festgehalten wird, eine Zeitvorgabe geschrieben werden. D.h. den Schüler/innen wird ein Zeitwert vorgegeben, innerhalb dessen die Hausaufgabe bei normalem Arbeitstempo erledigt werden kann. Die Schüler schätzen später ihren Zeitbedarf selbst ein. Ziel ist es, dass sie sich vor Arbeitsbeginn grundsätzlich Gedanken darüber machen, wie lange sie für die Erledigung einer Aufgabe brauchen.
Schriftliches / mündliches Vorbereiten von Leistungsüberprüfungen - Alternative Diktatformen als Übungsformen nutzen - thematisches Erstellen von Frage-Antwort-Karten zur spielerischen Wiederholung eines Unterrichtsstoffes (Partnerarbeit) |