
Grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten im Katholischen Religionsunterricht
Wahrnehmen - Staunen Der Religionsunterricht intensiviert die sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeiten (Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken...) und fördert das Staunen und Sich-Wundern.
Fragen – Suchen Der Religionsunterricht hilft den Kindern, ihre Fragen ernst zu nehmen, ihre Fragen nach dem Woher, Wozu und Wohin des Lebens wach zu halten, zu wecken, zu bedenken und als wertvoll für ihr Selbstverständnis anzunehmen.
Erkunden – Erleben Der Religionsunterricht macht aufmerksam auf Ausprägungen von Religion und Glauben und lädt die Kinder ein, die Faszination lebendiger und überlieferter Religion zu entdecken.
Verstehen – Sich verständigen Der Religionsunterricht bringt grundlegende Erfahrungen der Kinder, ihrer eigenen und ihnen begegnenden Deutungen des Lebens mit christlichen Überlieferungen in Beziehung und trägt so zur Verständigung über Lebensmöglichkeiten bei.
Unterscheiden – Bewerten Der Religionsunterricht fördert angesichts der Vielfalt von erfahrenen Lebensmustern und Haltungsorientierungen die Fähigkeit zur Unterscheidung und begleitet die Kinder auf ihrem Weg zum eigenen Urteilen und Handeln.
Anteilnehmen - Miteinander leben Der Religionsunterricht fördert auf der Grundlage der Entsprechung von Selbst- und Nächstenliebe die Fähigkeit zur Einfühlung in andere Menschen und gibt Impulse für ein menschenfreundliches und solidarisches Miteinander. |