Pädagogische Arbeit auf der Grundlage von Prinzipien eines erziehenden Unterrichts |
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Pädagogische Arbeit auf der Grundlage von Prinzipien eines erziehenden UnterrichtsDie Ludgerischule, katholische Grundschule, unterrichtet auf der Grundlage der für alle Grundschulen geltenden Richtlinien und Lehrpläne. Ihre besondere Aufgabe ist es, über den Religionsunterricht hinaus eine am katholischen Glauben orientierte Erziehung zu verwirklichen. Respekt der Person und Wertschätzung der eigenen persönlichen Erfahrungen sind Grundlage unseres schulischen Lebens. Es soll den Kindern Raum gegeben werden, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen. Das jedem Kind eigene kreative Potenzial kann entwickelt werden; individuelle Ausdrucksmöglichkeiten in Kunst, Tanz, Spiel Sprache, ... werden gefördert. Freude und Neugier, die Umwelt in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und verstehen zu lernen, sollen bei den Kindern geweckt und erhalten werden. Einige wesentliche Gesichtspunkte sind: Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Perspektivenwechsel, partnerschaftliches Miteinander, Spielraum für kreatives Tun, ganzheitliches Lernen. Dadurch soll die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen bei den Kindern aufgebaut werden. Das Aufeinandertreffen verschiedener Menschen verursacht Konflikte, deren Lösungen Kompromissfähigkeit und Toleranz erfordern. So wird die Bereitschaft, zum Frieden beizutragen, gefördert. Innerhalb der Schul- und Klassengemeinschaft werden gemeinsam mit den Kindern Regeln erarbeitet, an die sich alle am Schulleben beteiligten Personen halten müssen. Durch das gemeinsame soziale Lernen in der Schule werden die Kinder ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen weiter entwickeln. Das heißt, dass sie ihre Wahrnehmungs-, Kontakt-, und Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Kooperations- und Konfliktfähigkeit regelmäßig und konsequent verbessern, schulen und trainieren. Um einen störungsfreien Unterricht zu gewährleisten, haben sowohl Lehrer als auch Schüler Rechte und Pflichten. Auf diesem Grundgedanken werden in jeder Klasse Klassenregeln gemeinsam mit den Kindern erarbeitet. Der Mensch ist ein Teil der Natur und ihr Gestalter. Er ist abhängig von ihr und für sie verantwortlich. Die Ehrfurcht vor der Schöpfung soll in unserer Schule ihren Raum im Staunen über die Vielfalt der Natur finden. Technische Errungenschaften werden sowohl im Respekt vor den Möglichkeiten des menschlichen Geistes als auch unter dem Aspekt der Gefährdung unserer Erde gesehen. In unserer Schule erleben die Kinder so den verantwortlichen und sinnvollen Umgang mit der Schöpfung. In unserer durch Medien vermittelten Wirklichkeit wird es immer schwieriger zu erkennen, was machbar, wertvoll oder was glaubhaft ist. Erziehung zu Kritikfähigkeit, Auseinandersetzung mit Wertmaßstäben und die Förderung folgerichtigen Denkens befähigen die Kinder zur Wahrheitssuche. Das fächerübergreifende Erlernen der Kulturtechniken ermöglicht eine Integration der unter-schiedlichen, in den jeweiligen Fächern erworbenen Kenntnisse und die Anbahnung eines qualifizierten Urteils. Im Begreifen der christlichen Wertmaßstäbe soll den Schülern die soziale Verantwortung zum unverzichtbaren Lebensziel werden. Dazu bedarf es wiederholter Einübung, begleitender Vorbilder, persönlicher Betroffenheit und kognitiver Vermittlung. Um die Kinder auf den fortschreitenden Wandel der Gesellschaft vorzubereiten, ist Erziehung zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit unverzichtbar. Dazu dienen geeignete Arbeitsformen, die Stärkung der sprachlichen Kompetenz, die Ermutigung zur Meinungsäußerung und zum Vertreten des eigenen Standpunktes. Christlich-religiöse Erfahrungen, Erfolgserlebnisse und die Erfahrung von Anerkennung und Wertschätzung stärken das Selbstwertgefühl der Kinder. Die Erprobung von Talenten und Stärken schärfen den Blick für ihre eigenen Möglichkeiten. |
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