Soziale Kompetenz

Soziale Kompetenz

Gemeinsames Lernen und gegenseitiges Helfen am Computer stellen einen wichtigen Schwerpunkt dar.

Gemeinsames Arbeiten
Es wird besonderer Wert auf Partner- oder Gruppenarbeit gelegt. Dieser Aspekt wird bei der Unterrichtsplanung ganz bewusst bedacht, so dass Einzelaufgaben am Computer eher selten vorkommen. Aufgaben werden im Team bearbeitet, also zu zweit, vielleicht aber auch zu dritt oder viert.
Bei gemeinsamen Recherche-Aufgaben wird ein besonders starkes Wir-Gefühl erzeugt. Die SchülerInnen erfahren die Notwendigkeit des „Arbeitens mit vereinten Kräften“ bei gleichzeitigem Verteilen einzelner Aufgabenbereiche, um ein bestimmtes Ziel erreichen zu können.

Gegenseitige Hilfe durch:

- Paten / Patinnen:
Seit einigen Jahren übernehmen Kinder der 4. Schuljahre die Patenschaft für die neuen Erstklässler. Im Rahmen dieser Patenschaften können Viertklässler auch bei der grundlegenden Handhabung des Computers im 1. Schuljahr helfen.

- Helfer / Helferinnen:
Bestimmte Hardware-Komponenten wie der Drucker, der Scanner, die Digitalkamera, usw. werden nicht von jedem Kind ständig genutzt. Einzelne Kinder werden hier besonders „ausgebildet“.
Sie sind dann die HelferInnen an diesen Geräten, die, die sich gut damit auskennen. Sie können von Kindern, die Schwierigkeiten haben, um Hilfe gebeten werden. Die Lehrkraft wird dadurch in erheblicher Weise entlastet. Hierzu hängen Namenslisten an der Wand.

- Experten / Expertinnen:
Die Einführung neuer Programme und Aufgaben kann über Programm-ExpertInnen aus der Klasse erfolgen. Diese werden in kleinen Gruppen von der Lehrkraft eingewiesen und geben ihr Wissen in gemeinsamen Übungen an Kinder weiter, die das Programm noch nicht kennen. Nach einiger Zeit können alle damit umgehen (Schneeballeffekt). Listen an der Wand geben Aufschluss darüber, wer sich in welchem Programm fit fühlt.